Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Pflanzenbau: Katrin Carrel

Katrin Carrel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Strickhof. Warum ist Argrarwissenschaften studiert hat, was sie heute macht und was ihr an ihrer Arbeit am meisten gefällt.

Biild: Tom Kawara

Warum ich Agrarwissenschaften studiert habe

In der Primarschulzeit wollte ich Astronautin oder Bäuerin werden. Als Familie verbrachten wir viele Sonntage draussen in der Natur mit Eltern, Grosseltern und Freunden. Später, im Gymnasium, entdeckte ich neben den Sprachen meine Liebe zur Biologie. Meine Eltern ermutigten mich, ein Studium an der ETH zu wagen. 1989 begann ich mit dem Studium der Lebensmittelwissenschaften. Im ersten Jahr besuchten wir die meisten Vorlesungen gemeinsam mit den Agronomie-Studenten. Durch den Austausch mit den Kommilitonen aus höheren Semestern bekam ich ein klareres Bild vom Beruf eines Agronomen und entschied mich, die Fachrichtung zu wechseln.

 

Katrin Carrel Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kompetenzzentrum Strickhof
«Ich mag den Kontakt zu Schülern, Landwirten und Fachkolleginnen und -kollegen. Ausserdem liebe ich die Arbeiten draussen im Feld. Jedes Jahr freue ich mich auf den Frühling, wenn ich wieder mehr draussen sein kann.»
Katrin Carrel Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kompetenzzentrum Strickhof
Katrin Carrel Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kompetenzzentrum Strickhof

Was ich heute mache

Heute arbeite ich an einem landwirtschaftlichen Kompetenzzentrum, das eine breite Palette an Dienstleistungen und Ausbildungen für verschiedene Zielgruppen anbietet. Meine Arbeit ist sehr vielseitig und in den letzten Jahren sind immer wieder neue Aufgaben dazugekommen. Im Moment habe ich zwei Schwerpunkte. Einerseits unterrichte ich in der Grundbildung zum Obstfachmann/zur Obstfachfrau EFZ. Andererseits arbeite ich in den Feldversuchen unseres Ausbildungs- und Versuchsbetriebs, der zu unserem Kompetenzzentrum gehört. Ich helfe bei der Planung, Betreuung, der Ernte und Auswertung verschiedener Versuche. manchmal bin ich alleine verantwortlich, meistens arbeite ich aber in einem Team.

Was ich an meiner Arbeit am meisten mag

Ich mag den Kontakt zu Schülern, Landwirten und Fachkolleginnen und -kollegen. Ausserdem liebe ich die Arbeiten draussen im Feld. Jedes Jahr freue ich mich auf den Frühling, wenn ich wieder mehr draussen sein kann. Die Arbeitsbedingungen sind sehr fortschrittlich. Als meine Kinder noch klein waren, wollte ich den Schwerpunkt auf ihre Betreuung setzen. In dieser Zeit arbeitete ich im Stundenlohn. Später konnte ich mein Pensum erhöhen und wurde fest angestellt. Mein Arbeitgeber ermöglichte es mir, einen Teil meiner Arbeit von zu Hause aus zu erledigen. Ich konnte meine Arbeitszeit relativ flexibel einteilen. So ist es möglich, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.

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